Archiv für den Autor: Oliver Wick


 

Bewerbungsmanagement für junge Menschen

Bewerbungs- und Vermittlungsmaßnahme nach § 45 SGB III. Bewerbungsmanagement für junge Menschen (individuelles Einzelcoaching). Unterstützung des Bewerbungsprozess der Teilnehmenden. Die Teilnehmenden sollen befähigt werden, sich eigenständig und erfolgreich unter Nutzung des Bewerbungsmanagements auf dem allgemeinen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu bewerben und mittels der BA App mit den Beratungsfachkräften auf digitalem Weg zu kommunizieren.

Weitere Infos: Flyer_DAA_Bewerbungsmanagement


 

Aktivierungshilfen jüngerer Menschen – Joblinge

Leistungsgegenstand ist die Durchführung niedrigschwelliger Angebote im Vorfeld von Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung für junge Menschen, mit vielfältigen und schwerwiegenden Hemmnissen (multiple Problemlagen), die deshalb für eine erfolgreiche Qualifizierung auch im Rahmen berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen (§§ 51ff. SGB III) oder für eine Ausbildung noch nicht in Betracht kommen. Im Rahmen der Maßnahme sollen diese jungen Menschen für eine berufliche Qualifizierung motiviert und schrittweise an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt herangeführt sowie deren Vermittlungshemmnisse festgestellt, verringert oder beseitigt werden (§ 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB III bzw. nach § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB III).

 

Bei den Aktivierungshilfen für Jüngere liegt das Hauptaugenmerk auf dem Übergang junger Menschen in Ausbildung, in Einzelfällen in Arbeit, sowie auch auf individuell passgenaue Übergänge (EQ, FSJ etc.).

Es wird sich um junge Menschen mit hohem Orientierungsbedarf gekümmert. Das Programm steht dabei auch den Jugendlichen offen, die beispielsweise nicht die Zugangsvoraussetzungen für eine BvB erfüllen, oder die das BvB-Kontingent bereits ausgeschöpft haben.

Die Stärkung der überfachlichen Kompetenzen, das gute Netzwerk in die Wirtschaft (auch mit wichtigem MINT-Fokus) und das Mentorenprogramm zeichnen den besonderen Charakter der Maßnahme aus.


 

Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) – integrativ

Das Angebot der BaE im integrativen Modell richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die einer intensiveren, engmaschigeren Förderung und Unterstützung bedürfen, um zu einem Berufsabschluss zu gelangen. Beim integrativen Modell obliegt dem beauftragten Bildungsträger sowohl die fachtheoretische als auch die fachpraktische Unterweisung. Letztere wird durch betriebliche Ausbildungsphasen (mind. 40 bis max. 120 Arbeitstage pro Ausbildungsjahr) ergänzt. Der Berufsschulunterricht findet regulär in der jeweiligen Berufsschule statt.


 

pass(t)genau – für Flüchtlinge

Das Projekt soll zunächst die Bereitschaft der Betriebe für eine Ausbildung für junge Flüchtlinge wecken. Aufbauend auf dieser Aktivierung gibt es sowohl für die Betriebe als auch für die von ihnen ausgebildeten jungen Flüchtlinge ein differenziertes Informations- und Unterstützungsangebot. Das Konzept be­in­haltet ein umfangreiches Seminarangebot sowohl für die Ausbilderinnen und Ausbilder als auch für die Auszubildenden und neben der Begleitung während der Ausbildung die Möglichkeit für eine persönliche Einzelfallberatung.
www.kolpingmuenchen.de/ausbildung/berufsausbildung/passtgenau-und-passtgenau-fuer-fluechtlinge-ausbildungsunterstuetzung.

“pass(t) genau – für Flüchtlinge” ist Teil des Jugendsonderprogramms, das durch das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) gefördert wird.
Weitere Informationen unter www.muenchen.de/mbq.


 

pass(t)genau

Das Projekt bietet bei der betrieblichen Nachwuchssicherung im Nahrungsmittelhandwerk, der Gastronomie, im Hotelbereich, im Einzelhandel sowie im Garten- und Landschaftsbau Hilfestellung. Durch die Unterstützung für Auszubildende, einzelfallbezogene Beratung sowie Angebote für Betriebe und Ausbilderinnen und Ausbilder trägt das Projekt dazu bei, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.
www.kolpingmuenchen.de/ausbildung/berufsausbildung/passtgenau-und-passtgenau-fuer-fluechtlinge-ausbildungsunterstuetzung

“pass(t)genau” ist Teil des Jugendsonderprogramms, das durch das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) gefördert wird.
Weitere Informationen unter www.muenchen.de/mbq.


 

task force 4 (TF4)

(Bildungs-)Beratung mit Vermittlung in Qualifizierungsmaßnahmen für junge geflüchtete Menschen sowie Asylbewerber*innen mit ungesichertem Aufenthalt, die sonst keinen Rechtsanspruch haben. Die (Bildungs-)Beratung steht auch EU-Bürger*innen und Nicht-EU-Bürger*innen offen.

Task Force 4 Website

“Task Force 4” ist Teil des Jugendsonderprogramms, das durch das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) gefördert wird.
Weitere Informationen unter www.muenchen.de/mbq.


 

Servicestelle Berufsbezogene Jugendarbeit

In Zusammenarbeit mit den KJR-Freizeitstätten bieten wir Lerngruppen und Lernkurse zur Vorbereitung auf den Qualifizierenden Mittelschulabschluss an. Beratung zum Thema Berufsorientierung, gemeinsam mit den Jugendlichen Bewerbungsunterlagen erstellen, coachen von Bewerbungsgesprächen und üben von Einstellungstests.
Zweimal im Monat bietet die Servicestelle im Jugendinformationszentrum (JIZ) ein offenes Beratungsangebot an.

Wir organisieren Planspiele zum Thema Bewerbungstraining, Assessment Center und Fähigekeitenparcours, Lerngruppen und Lernkurse zur Vorbereitung auf den Qualifizierenden Mittelschulabschluss.

japs Website

Die “Servicestelle Berufsbezogene Jugendarbeit” ist Teil des Jugendsonderprogramms, das durch das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) gefördert wird.
Weitere Informationen unter www.muenchen.de/mbq.


 

Jobmentoring

Ehemalige Führungskräfte im Ruhestand betreuen an Münchner Mittelschulen Jugendliche bei der Suche nach Ausbildungsstellen. Sie unterstützen Betriebe bei der passgenauen Besetzung ihrer Ausbildungsplätze. Außerdem initiieren sie Patenschaften zwischen Unternehmen und Hauptschulen.

Jobmentoring Website

“Jobmentoring” ist Teil des Jugendsonderprogramms, das durch das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) gefördert wird.
Weitere Informationen unter www.muenchen.de/mbq.


 

azuro – Ausbildungszukunftbüro

azuro ist ein Präventions- und Interventionsangebot zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen bzw. zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung von Jugendlichen. azuro begleitet Auszubildende in die Selbständigkeit und unterstützt sie, schwierige Situationen in ihrer Ausbildung konstruktiv zu lösen. Ratsuchende Azubis werden von Beginn der Ausbildung über die erste Hürde der Probezeit bis hin zur Geltendmachung von Arbeitszeugnissen begleitet. Zudem bietet azuro Informationsveranstaltungen (Konfliktlösungsstrategien, arbeitsrechtliches Hintergrundwissen) für Gruppen, insbesondere Berufsschulklassen an.

azuro ist eine Einrichtung der DGB Jugend Region München und des Kreisjugendring München-Stadt.

Azuro Website

“Azuro – Ausbildungs- und Zukunftsbüro” ist Teil des Jugendsonderprogramms, das durch das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) gefördert wird.
Weitere Informationen unter www.muenchen.de/mbq.


 

Bildungszentrum Berufseinstieg

Junge Migrantinnen und Migranten, die noch nicht lange in Deutsch­land leben, erhalten eine um­fassende Berufsorientierung in Theorie und Praxis.

“Bildungszentrum Berufseinstieg” ist Teil des Jugendsonderprogramms, das durch das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) gefördert wird.
Weitere Informationen unter www.muenchen.de/mbq.


 

Vermittlungs­budget (VB) und Be­wer­bungs­un­ter­stützung

Durch das Vermittlungsbudget nach § 44 SGB III können Jugendliche, die eine betriebliche Ausbildung suchen, sowie auch junge Arbeitslose und Arbeitsuchende bei ihren Bemühungen finanziell unterstützt werden. Voraussetzung ist immer, dass die Förderung für die erfolgreiche Anbahnung oder Aufnahme einer versicherungspflichtigen Arbeit oder Ausbildung notwendig ist. Wenn die zuständige Beratungs- oder Vermittlungsfachkraft vor der Entstehung der Kosten einer Förderung zugestimmt hat, können in diesem Rahmen z. B. Bewerbungskosten oder Reisekosten zu Vorstellungsgesprächen durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter erstattet werden.


 

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)

Die BvB unterstützt Jugendliche, die eine Erstausbildung anstreben. Die Teilnehmer*innen werden anhand der Berufswünsche und Förderbedarfe innerhalb der Bietergemeinschaft verteilt. Zu Beginn entdecken die Teilnehmer*innen im Rahmen einer Eignungsanalyse ihre Stärken und Talente. Anschließend wechseln sich Praktikumsphasen und Phasen beim Bildungsträger ab. Beim Träger finden Bewerbungstrainings, Berufsfelderprobungen und Unterricht in den allgemeinbildenden Fächern statt. Im Rahmen der BvB erhält der*die Teilnehmer*in die Möglichkeit den Mittelschulabschluss nachzuholen. Ein erfahrenes Team von Ausbilder*innen, Lehrkräften und Sozialpädagog*innen begleiten die Teilnehmer*innen an fünf Tagen in der Woche, um gemeinsam die Chance auf eine Ausbildung zu verbessern.


 

Einstiegsqualifizierung (EQ)

Die Einstiegsqualifizierung (EQ) nach § 54a SGB III ist ein 6-12 Monate langes gefördertes Praktikum bei einem Arbeitgeber. Sie ist gedacht für Jugendliche mit einem festen Berufswunsch, die bis zum 30. September keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.


 

Berufsorientierende Einstiegsbegleitung inklusiv (BoEi)

Für schwerbehinderte oder gesundheitlich beeinträchtigte Schüler*innen der allgemeinbildenden Schulen gibt es mit der Berufsorientierenden Einstiegsbegleitung inklusiv (BoEi) nach §49 SGB III das Angebot einer speziell an die Bedürfnisse dieser Gruppe angepassten Berufseinstiegsbegleitung. Weitere Infos siehe Flyer_BoEi_München


 

Prozessbegleitung für die Absolvent*innen der Maßnahmen „FlüB&S“ und „Starten statt Warten“ an der Münchner Volkshochschule

Seit September 2020 gibt es an der Münchner Volkshochschule ein neues Angebot im Übergangsmanagement Schule und Beruf: die Prozessbegleitung. Sie wird aus Mitteln des Sozialreferats der Landeshauptstadt München, Amt für Wohnen und Migration gefördert.

Im Fokus dieses Angebotes stehen einstige Absolvent*innen der Maßnahmen „FlüB&S“ und „Starten statt Warten“. Die Prozessbegleitung bietet ehemaligen Teilnehmenden im Übergang Schule – Beruf Unterstützung „aus einer Hand“ an. Bei Bedarf erfolgt die Begleitung bis hin zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung. Dabei steht die Prozessbegleitung in ihrer Arbeit im engen Kontakt und Austausch mit den Akteur*innen der dualen Ausbildung, wie Betrieben und Berufsschulen, aber auch mit Einrichtungen des kommunalen Hilfesystems zur Begleitung von jungen Menschen beim Übergang in das Arbeitsleben.


 

Startklar – Übergang Schule/Ausbildung

Startklar ist ein einjähriger Kurs für Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren mit Migrations- und Fluchterfahrung, die nach der Schule ohne Ausbildungsplatz und geeignete Unterstützung sind.

Ziel des Kurses ist vor allem die strukturierte Heranführung an berufliche und schulische Ausbildungsmöglichkeiten. Berufsorientierung, Betriebsbesichtigungen, Praktika sowie Berufsberatung und intensive sozialpädagogische Unterstützung ermöglichen den Teilnehmenden eine bessere Vermittlung in eine Ausbildung.

Parallel dazu findet Unterricht in Mathematik, Deutsch, Geschichte/Politik/Geographie (GPG)und Wirtschaft und Beruf (WiB) zur Auffrischung und Vertiefung vorhandener Kenntnisse statt.


 

WIB – Wege in den Beruf

Das Projekt IN VIA WIB – Brücken auf dem Weg in den Beruf – bietet

  • Beratung und Begleitung vor und während der Ausbildung
  • Unterstützung im Übergang von der Schule in die Ausbildung
  • Verbesserung der beruflichen Kenntnisse durch Kurse und individuelle Lernhilfen
  • Austausch, Treffen und Ausflüge mit anderen Auszubildenden
  • Informationen zu Ausbildung, Finanzen, Wohnen und anderen Lebensbereichen

 

SchlaU ÜSB (Übergang Schule-Beruf)

Im Kern ist das Programm ein Unterstützungsangebot für ehemalige Schüler*innen der Berufsintegrationsklassen (BIK) und der M10-Klasse in der Schertlinstraße: schulisch-fachliche Unterstützung beim Lernen für die Berufsschule oder weiterführende Schulen und psychosoziale Unterstützung bei beruflicher (Um)Orientierung, Ausbildungsvorbereitung oder Themen wie Gesundheit, Lebensunterhalt oder Aufenthalt. In den letzten Jahren wurden Gruppenangebote in der Schule hinzugefügt, wie Bewerbungstrainings mit Ehrenamtlichen oder Firmen, Bewerbungsfotos mit Fotograf*innen oder „Absolvent*innen erzählen einer Klasse von ihren Erfahrungen im Berufsleben. Daneben bringt ÜSB Betriebe, die Praktika oder Ausbildungsplätze anbieten, mit Schüler*innen zusammen und baut ein Alumni-Netzwerk auf mit dem Ziel gegenseitiger Unterstützung in Form von Beratung, Erfahrungsaustausch und ähnlichem.

 


 

Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)

Berufsschulpflichtige Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag können sich über die Webseiten der entsprechenden Berufsschule oder direkt vor Ort informieren und anmelden.

Die schulischen Angebote unterscheiden sich nach Fachrichtungen und Schwerpunkten, sind aber ansonsten gleich.
Die letztmalige Gelegenheit zur BVJ-Einschreibung findet statt am: Montag, 12.09.2022 von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Ort: Agentur für Arbeit (BIZ), Kapuzinerstraße 30, 80337 München.
Bitte Nachweis (z.B. Zeugnis) über den letzten Schulbesuch mitbringen!!!
Unterrichtsbeginn ist am Dienstag, 13.09.2022, um 9 Uhr an der jeweils zuständigen Berufsschule.

Nach Entlassung aus der Mittelschule dauert die Berufsschulpflicht in der Regel 3 Jahre. Aus diesem Grund sind alle Schüler/innen, die an einem BVJ teilnehmen und weder einen Mittleren Bildungsabschluss noch Abitur haben, berufsschulpflichtig. Das bedeutet, dass sie den Unterricht an der Berufsschule regelmäßig besuchen müssen.

An folgenden Schulen ist aktuell eine Anmeldung möglich:

  • Städt. Berufsschule zur Berufsvorbereitung am Bogenhauser Kirchplatz
  • Städt. Berufsschule für das Bau- und Kunsthandwerk
  • Städt. Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe
  • Städt. Berufsschule für den Einzelhandel Mitte
  • Städt. Berufsschule für den Einzelhandel Nord
  • Städt. Berufsschule für elektrische Anlagen- und Gebäudetechnik
  • Städt. Berufsschule für Farbe und Gestaltung
  • Städt. Berufsschule für Fertigungstechnik
  • Städt. Berufsschule für Gartenbau, Floristik und Vermessungstechnik
  • Städt. Berufsschule für Körperpflege
  • Städt. Berufsschule für Spedition und Touristik
  • Städt. Berufsschule für Lagerlogistik, Groß- und Außenhandel

Sollte die BVJ-Klasse bereits bis zum Anmeldeschluss am 29.07.22 voll sein, ist eine Anmeldung am 12.09.22 nicht mehr möglich.

Am 12.09.2022 stehen in der Kapuzinerstr. 30 auch die Fachdienste des JiBB mit ihren Beratungsangeboten und mit der Bewerbungsunterstützung zur Verfügung. Termin hierfür ist nicht erforderlich!


 

BVJ NEW in kooperativer Form

im Schuljahr 2022/23 für entkoppelte Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren

Das BVJ „NEW“ ist ein neu gestaltetes Angebot für Schüler*innen, die aufgrund
der nachfolgend genannten Problemlagen noch nicht in der Lage sind, eine
reguläre BVJ-Klasse zu besuchen.

Das Angebot richtet sich an sogenannte entkoppelte Jugendliche, welche aufgrund
verschiedener Ursachen eine schwierige Schullaufbahn vorweisen und einen
besonderen Förder- und Unterstützungsbedarf haben. Die Schüler*innen dürfen in
einem geschützten Bereich positive Lern- und Gruppenerfahrungen sammeln, um
dadurch wieder Anschluss und Perspektiven entwickeln zu können.


 

Informationen zu den Angeboten im Bereich „Berufsvorbereitung“ im Schuljahr 2022/2023

Für berufsschulpflichtige Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag sowie Geflüchtete und Neuzugewanderte mit Sprachförderbedarf, stehen an städtischen Berufsschulen
schulische Angebote mit unterschiedlichen Schwerpunkten zur Wahl. Die Jugendlichen können sich noch bis 29.07.2022 an folgenden Berufsschulen informieren, beraten lassen und anmelden:

  • Städt. Berufsschule zur Berufsvorbereitung am Bogenhauser Kirchplatz, 089 998913–0
  • Städt. Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe, 089 233-31600
  • Städt. Berufsschule für den Einzelhandel Mitte, 089 233-32553
  • Städt. Berufsschule für den Einzelhandel Nord, 089 233-85400
  • Städt. Berufsschule für elektrische Anlagen- und Gebäudetechnik, 089 233-34400
  • Städt. Berufsschule für Farbe und Gestaltung, 089 233–34902
  • Städt. Berufsschule für Fertigungstechnik, 089 233-35598
  • Städt. Berufsschule für Gartenbau, Floristik und Vermessungstechnik, 089 233–82900
  • Städt. Berufsschule für Körperpflege, 089 15925684-0
  • Städt. Berufsschule für Spedition und Touristik, 089 23332601
  • Städt. Berufsschule für Lagerlogistik, Groß- und Außenhandel, 089 233-34650
  • Städt. Berufsschule zur Berufsintegration, 089 233-47070

 

b-wege

b-wege steht für Berufswegplanungsstelle und ist ein Angebot der Bildungsberatung der Stadt München. An uns können sich alle jungen Menschen unter 25 Jahre wenden, die eine intensive Beratung, Begleitung und Unterstützung auf ihrem Weg in den Beruf möchten.

Die Beratung findet flexibel telefonisch, per E-Mail, per Videokonferenz oder persönlich statt. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten: http://www.pi-muenchen.de/bereich-berufswegplanungsstelle-b-wege/

 

Was bieten wir konkret?

 

Berufswegplanung

  • Gemeinsam mit den jungen Menschen finden wir deren Stärken und Interessen heraus und überlegen, welche Berufe gut zu ihnen passen könnten.
  • Zusammen planen wir die nächsten notwendigen Schritte bis zur Ausbildung, weiterführenden Schule oder zu anderen Alternativen.

 

Begleitung im Bewerbungsprozess

Wir unterstützen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen:

  • bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und im weiteren Bewerbungsprozess.
  • bei der Suche nach Praktika, Ausbildungsstellen und Nebenjobs.
  • beim Besuch von Ausbildungsplatzmessen.
  • bei der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche.
  • beim Üben von Einstellungstests.

 

Beratung bei persönlichen Themen im Übergang Schule-Beruf

  • Wenn persönliche Umstände Einstieg ins Berufsleben erschweren, haben wir ein offenes Ohr und bieten hier auch psychosoziale Beratung.
  • In vielen Fällen begleiten wir dich auch längerfristig und nachgehend.

Auch Erziehungsberechtigte und Fachkräfte können sich an uns wenden.

 

Wir begleiten und unterstützen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen:

  • ab dem Ende ihrer Schulzeit oder ab der 10. Klasse Realschule.
  • während der Sommerferien nach ihrer Schulzeit.
  • wenn du nach der Schule keine Ausbildung gefunden haben.
  • bei Abbruch des Schulbesuchs oder der Ausbildung.
  • im Rahmen eines intensiven Einzel-Coachings im bzw. im Anschluss an ein Berufsvorbereitungsjahr.

 

Berufsberatung vor dem Erwerbsleben (BBvE)

Die Lebensbegleitende Berufsberatung vor dem Erwerbsleben bietet jungen Menschen im Studium Beratung bei Studienzweifeln oder nach bereits erfolgtem Abbruch.

Dies geschieht in individuellen Einzelberatungen oder in Veranstaltungen gemeinsam mit den Fakultäten der Hochschulen, z.B. bei nicht bestandenem Jura Examen.

 

Online-Anmeldung: Kontaktformular


 

Assistierte Ausbildung flexibel (AsA flex)

Die AsAflex ist ein Unterstützungsangebot nach § 74-75a SGB III, welches aus zwei Teilen bestehen kann. In München wird ausschließlich Teil 2 angeboten (Unterstützung während der Ausbildung/Einstiegsqualifizierung).

AsAflex hilft dabei, die Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung erfolgreich abzuschließen. Es unterstützt dabei, die Anforderungen des Betriebes oder der Berufsschule zu verstehen und zu erfüllen. Gleichzeitig vermittelt die AsAflex bei Problemen mit dem Betrieb oder der Berufsschule.

 

Die Unterstützung umfasst je nach Bedarf:

 

  • Stütz- und Förderunterricht
  • Eine individuelle Förderplanung
  • Betreuung durch Ausbildungsbegleiter
  • Förderung von Schlüsselkompetenzen
  • Sozialpädagogische Begleitung und Stabilisierung
  • Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieb, Berufsschule, ggf. den Eltern

 

Unterricht und Beratung finden i.d.R. außerhalb der Berufsschul- und Arbeitszeiten in den Räumen des Trägers statt.

 

Eine Übersicht der Träger sowie deren Kontaktdaten sind hier hinterlegt:

 

bfz München

Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft gGmbH

Poccistraße 3 und 5

80336 München

Ansprechpartner:

Andrea Hangen / Verena Lex

089 54851 – 249 / 089 767565 – 64

andrea.hangen@bfz.de / verena.lex@bfz.de

 

DAA

Deutsche Angestellten Akademie – Südbayern

Marsstraße 42

80335 München

Ansprechpartner:

Andreas Broja / Valerie Kahlich

089 549981 – 14 / 089 544302 – 793

asaflex.muenchen@daa.de

 

DAA

Deutsche Angestellten Akademie – Südbayern

Schertlinstraße 8

81379 München

Ansprechpartner:

Andreas Broja / Stefan Botschafter

089 549981 – 14 / – 12

asaflex.muenchen@daa.de

 

ETC e.V.

Euro-Trainings-Centre e.V.

Sonnenstraße 12a

80331 München

Ansprechpartner:

Ebru Fiedler / Alfred Reif

089 549 177 – 67 / – 63

asaflex@etcev.org

 

IG

Initiativgruppe e. V. – Interkulturelle Begegnung und Bildung

Karlstraße 44

80333 München

Ansprechpartner:

Simone Bauer

089 544 671 – 66

s.bauer@initiativgruppe.de

 

IEIM

Innung für Elektro- und Informationstechnik München KdöR (IEIM)

Joseph-Wild-Straße 21

81829 München

Ansprechpartner:

Iris Naveh

089 551 809 – 126

i.naveh@elektroinnung-muenchen.de

 

Kolping

Kolping Bildungsagentur gGmbH

Landsberger Straße 6

80339 München

Ansprechpartner:

Bereich Ausbildung / Katharina Lauer

089 559 33 – 731 / – 736

asa@kolpingmuenchen.de

 

Kolping

Kolping Bildungsagentur gGmbH

an der Adolf-Kolping-Berufsschule München

Am Oberwiesenfeld 10

80809 München

Ansprechpartner:

Marisa Fleig

089 318 69 – 275

asa@akb-muenchen.de


 

Berufsberatung vor dem Erwerbsleben (BBvE)

Die Agentur für Arbeit bietet mit der Lebensbegleitenden Berufsberatung berufliche Orientierung und Beratung entlang der gesamten Bildungs- und Erwerbsbiographie. Berufsorientierung wird als lebenslanger Prozess verstanden. Die Berufsberatung vor dem Erwerbsleben unterstützt die Jugendlichen daher auch nach dem Start in die Ausbildung. Das Ziel: Junge Menschen beginnen eine Berufsausbildung und schließen diese erfolgreich ab.

 

Dabei bieten die Berufsberater*innen terminierte Beratungsgespräche in Präsenz sowie digital per Videokanalmanager a, um – auf Wunsch auch in Beisein der Erziehungsberechtigten – Fragen rund um die Ausbildung und berufliche Orientierung zu besprechen.

 

Online-Anmeldung: Kontaktformular


 

Fit für Ausbildung (FifA)

Fit für Ausbildung ist ein genau auf jede*n einzelne*n Teilnehmer*in zugeschnittenes Projekt mit einer Mischung aus Workshops, Projektarbeiten, Kursen und Einzelcoaching. Es umfasst Betriebspraktika, Berufsorientierung, Sprachförderung und Bewerbungstraining mit dem Ziel der Ausbildungsaufnahme. Sozialpädagog*innen und ggf. Mentor*innen unterstützen bei persönlichen Problemen und Fragestellungen und im Bereich der Gesundheitsorientierung. Berufspraktische Erprobungen findet vor Ort statt.

Die Maßnahme findet in Vollzeit statt, kann aber auch in Teilzeit absolviert werden.


 

Berufseinstiegs­begleitung (BerEb)

Bei der Berufseinstiegsbegleitung (BerEb) handelt es sich um ein Förderangebot der Agentur für Arbeit nach §49 SGB III.

Ziel der Berufseinstiegsbegleitung ist, Schüler*innen, die voraussichtlich Schwierigkeiten beim Erreichen eines allgemeinbildenden Schulabschlusses sowie beim Übergang von der allgemeinbildenden Schule in eine Berufsausbildung haben werden, individuell zu unterstützen und dadurch die berufliche Eingliederung zu erleichtern.

Die Begleitung beginnt in der Vorabgangsklasse und wird nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule während der Ausbildungsplatzsuche und in der Anfangsphase der Berufsausbildung weitergeführt. Unter Berücksichtigung der persönlichen Stärken, Interessen und Fähigkeiten legen die Berufseinstiegsbegleiter*innen gemeinsam mit den Teilnehmenden fest, wie diese Unterstützung im Einzelnen aussieht.


 

Berufsberatung vor dem Erwerbsleben (BBvE)

Die Lebensbegleitende Berufsberatung der Agentur für Arbeit unterstützt den Übergang von Schule in Beruf bzw. (duales) Studium durch ihr Beratungs- und Unterstützungsangebot vor Ort an den Schulen.

Die Berufsberater*innen geben umfassend Auskunft und Rat zu Fragen der Studien- und Berufswahl, über Berufe, ihre Anforderungen sowie Aussichten, über die Wege und Fördermöglichkeiten der beruflichen Bildung sowie über beruflich bedeutsame Entwicklungen in den Berufen, Betrieben, Hochschulen und auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt allgemein.

 

Dabei bieten die Berufsberater*innen zielgruppen- und themenspezifische berufsorientierende Veranstaltungen für Schüler*innen und deren Erziehungsberechtigte an. Sie organisieren eigene Veranstaltungen und Messen und nehmen an Veranstaltungen externer Partner, z.B. an den Studieninfotagen der Münchner Hochschulen und der Internationalen Handwerksmesse teil.

In Sprechzeiten vor Ort an der Schule wird den Schüler*innen die Gelegenheit gegeben, zu allen Themen rund um Berufsorientierung ins Gespräch zu kommen.

Ergänzend werden terminierte Beratungsgespräche in Präsenz sowie digital per Videokanalmanager angeboten, um – auf Wunsch auch in Beisein der Erziehungsberechtigten – Fragen rund um die Wege nach der Schule zu besprechen.

 

Online-Anmeldung: Kontaktformular


 

Berufsorientierung (BO) an Gymnasien

Die Berufsorientierung an den Gymnasien und den FOS/BOS ist darauf ausgerichtet, Schüler*innen dieser zu einer Studienberechtigung führenden Schultypen neutral, objektiv und kostenlos über Berufe, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren. Schüler*innen sollen befähigt werden, herauszufinden, welcher Ausbildungsberuf, welches (duale) Studium zu ihnen passt.

 

Dabei kommt auf Wunsch der Schulen die BO-Maßnahme der Akademie für philosophische Bildung zum Einsatz. In Anwendung der Methode des philosophischen Gespräches gewinnen junge Menschen Klarheit über Ihre Werte und Stärken und werden somit dabei unterstützt eine fundierte Zukunftsentscheidung zu treffen. 


 

Berufsorientierung (BO) an Realschulen

Mit den vertieften Berufsorientierungsmaßnahmen „Profilwerkstatt“ und „Philosophieren für Jugendliche“ unterstützen die Agentur für Arbeit zusammen mit der Landeshauptstadt München die Berufsorientierung und -findung vor Ort an den Münchner Realschulen (8. und 9. Jahrgangsstufe).

 

  • Profilwerkstatt: Durch die Möglichkeit der praktischen Erprobung  in verschiedenen Berufsfeldern können Jugendliche ihre Fähigkeiten testen und so ihre Kompetenzen und Stärken entdecken. Auf Basis dieser Erprobungen werden individuelle Kompetenzprofile erstellt, die den Jugendlichen bei ihrer Berufswahlentscheidung erste Hilfestellung geben.

 

  • „Philosophieren für Jugendliche“ unterstützt Jugendliche dabei, herauszufinden, wer sie sind, was ihnen wichtig ist und wie sie leben möchten. Der philosophische Ansatz ergänzt die klassischen Berufsorientierungsmaßnahmen und stärkt die Fähigkeit und Bereitschaft zur Selbstreflexion. Durch den intensiven Meinungs- und Erfahrungsaustausch mit Gleichaltrigen, werden die Jugendlichen in die Lage versetzt, Konventionen und Rollenmuster zu hinterfragen. Die starke Sinn- und Werteorientierung trägt dazu bei, dass Jugendliche eigene Entscheidungsmaßstäbe entwickeln.

 

Berufsorientierung (BO) an Mittelschulen

An einigen Mittelschulen in Stadt und Landkreis München werden zusätzlich Berufsorientierungsmaßnahmen nach §48 SGB III angeboten. Sie ergänzen das vorhandene Dienstleistungsangebot der Agentur für Arbeit und den laut Lehrplan durch die Schule durchzuführenden Teil der Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung. Dadurch sollen die Schüler*innen einen vertieften Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt erhalten und somit besser auf die Berufswahl vorbereitet werden.

 

Das Angebot kann aus den folgenden Elementen bestehen:

 

  • Modul Talente entdecken: Die Schüler*innen sollen eigene, berufsrelevante Talente (Fertigkeiten, Potenzial) entdecken und eine grundsätzliche Eignung für eine Berufsrichtung feststellen.

 

  • Modul Talente entwickeln: Die Schüler*innen haben Gelegenheit ihre Berufswahlkompetenz zu erweitern und eine getroffene Berufswahlentscheidung abzusichern.

 

  • Modul Talente fördern: Die Schüler*innen entwickeln Kriterien für ihre individuelle Berufsorientierung und -wahl (Jahrgangsstufe 7) bzw. können ihre Wahl überprüfen bzw. festigen (Jahrgangsstufe 8, 9). Sie können ihr bevorzugtes Berufswahlspektrum v. a. bezogen auf den regionalen Ausbildungsmarkt konkretisieren.

 

  • Sommerakademie: Im Rahmen eines dreiwöchigen Sommercamps in den Sommerferien und einer persönliche Begleitung im Abschlussjahr werden die Teilnehmer*innen schulisch und bei der Planung ihrer beruflichen Zukunft unterstützt.

 

Anerkennung ukrainischer Zeugnisse

A. Zeugnisse bis einschließlich 2011 (10-jährige Schulbildung)
 
1. Zeugnis der Abschlussklasse + 1 erfolgreiches Studienjahr (s. u. Erläuterungen) => Feststellungsprüfung/Studienkolleg (fachorientiert): für den der bisherigen Studienrichtung zugeordneten Schwerpunktkurs
 
2. Zeugnis der Abschlussklasse + 2 erfolgreiche Studienjahre => Feststellungsprüfung/Studienkolleg (für alle Schwerpunktkurse)
 
3. Zeugnis der Abschlussklasse + 2 erfolgreiche Studienjahre => Direkter Zugang zum Studium (fachorientiert): für die bisherige Fachrichtung und benachbarte Fächer
 
4. Zeugnis der Abschlussklasse + vertiefter Deutschunterricht (s. u. Erläuterungen)
Feststellungsprüfung/Studienkolleg (für alle Schwerpunktkurse)
 
 
B. Zeugnisse ab 2012 (11-jährige Schulbildung)
 
1. Zeugnis der Abschlussklasse => Feststellungsprüfung/Studienkolleg (für alle Schwerpunktkurse)
 
2. Zeugnis der Abschlussklasse + 1 erfolgreiches Studienjahr => Direkter Zugang zum Studium (fachorientiert): für die bisherige Fachrichtung und benachbarte Fächer
 
 
C. Erläuterungen
 
1. Die nachzuweisenden Studienzeiten müssen an einer staatlichen oder einer staatlich anerkannten privaten Hochschule in der Ukraine oder einem anderen Land der GUS erbracht worden sein.
 
2. Vertiefter Deutschunterricht: Absolventen ukrainischer Schulen können unter der Voraussetzung, dass ein vertiefter Deutschunterricht nachgewiesen wird, unmittelbar zum Studienkolleg zugelassen werden.
Unter vertieftem Deutschunterricht ist ein über den lehrplanmäßigen Unterricht hinausgehender Deutschunterricht zu verstehen, der Nachweis des Unterrichtsfaches Deutsch allein reicht nicht aus. 
Der Unterricht erfolgt an sogenannten Spezialschulen und anderen Schulen mit vertieftem Deutschunterricht. Dass es sich um eine solche Schule handelt, ist meist aus der Benennung der absolvierten Schule auf dem Zeugnis ersichtlich.
Die Voraussetzung im Sinne dieser Regelung ist auch dann erfüllt, wenn das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz – Erste oder Zweite Stufe – (DSD I oder DSD II) erworben wurde.
Dabei ist in jedem Fall eine Aufnahmeprüfung für das Studienkolleg vorgesehen.
Gemäß Beratungsergebnis der AG Bewertung vom 06.05.1999 wird der auf diesem Wege erreichte Nachweis über das Bestehen der Feststellungsprüfung in allen Ländern anerkannt.
 
 

 

Integreat App – Informationen für Geflüchtete

Anerkennung ukrainischer Zeugnisse

A. Zeugnisse bis einschließlich 2011 (10-jährige Schulbildung)
 
 
1. Zeugnis der Abschlussklasse + 1 erfolgreiches Studienjahr (s. u. Erläuterungen) => Feststellungsprüfung/Studienkolleg (fachorientiert): für den der bisherigen Studienrichtung zugeordneten Schwerpunktkurs
 
2. Zeugnis der Abschlussklasse + 2 erfolgreiche Studienjahre => Feststellungsprüfung/Studienkolleg (für alle Schwerpunktkurse)
 
3. Zeugnis der Abschlussklasse + 2 erfolgreiche Studienjahre => Direkter Zugang zum Studium (fachorientiert): für die bisherige Fachrichtung und benachbarte Fächer
 
4. Zeugnis der Abschlussklasse + vertiefter Deutschunterricht (s. u. Erläuterungen)
Feststellungsprüfung/Studienkolleg (für alle Schwerpunktkurse)
 
 
B. Zeugnisse ab 2012 (11-jährige Schulbildung)
 
1. Zeugnis der Abschlussklasse => Feststellungsprüfung/Studienkolleg (für alle Schwerpunktkurse)
 
2. Zeugnis der Abschlussklasse + 1 erfolgreiches Studienjahr => Direkter Zugang zum Studium (fachorientiert): für die bisherige Fachrichtung und benachbarte Fächer
 
 
C. Erläuterungen
 
1. Die nachzuweisenden Studienzeiten müssen an einer staatlichen oder einer staatlich anerkannten privaten Hochschule in der Ukraine oder einem anderen Land der GUS erbracht worden sein.
 
2. Vertiefter Deutschunterricht: Absolventen ukrainischer Schulen können unter der Voraussetzung, dass ein vertiefter Deutschunterricht nachgewiesen wird, unmittelbar zum Studienkolleg zugelassen werden.
Unter vertieftem Deutschunterricht ist ein über den lehrplanmäßigen Unterricht hinausgehender Deutschunterricht zu verstehen, der Nachweis des Unterrichtsfaches Deutsch allein reicht nicht aus. 
Der Unterricht erfolgt an sogenannten Spezialschulen und anderen Schulen mit vertieftem Deutschunterricht. Dass es sich um eine solche Schule handelt, ist meist aus der Benennung der absolvierten Schule auf dem Zeugnis ersichtlich.
Die Voraussetzung im Sinne dieser Regelung ist auch dann erfüllt, wenn das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz – Erste oder Zweite Stufe – (DSD I oder DSD II) erworben wurde.
Dabei ist in jedem Fall eine Aufnahmeprüfung für das Studienkolleg vorgesehen.
Gemäß Beratungsergebnis der AG Bewertung vom 06.05.1999 wird der auf diesem Wege erreichte Nachweis über das Bestehen der Feststellungsprüfung in allen Ländern anerkannt.
 
 

 

Amt | Geld | SGB II

Leistungsrechtliche Beratung

Die Dienstleistungen im Detail:

  • bei anonymer Beratung allgemeine Auskünfte zur Rechtslage (Prävention)
  • bei persönlicher Beratung: Durchleuchtung des eigenen Leistungsfalls in geschütztem Rahmen (Clearing)
  • Information und Beratung junger Erwachsener U25 im SGB II Bezug, individuelle Unterstützung und Begleitung bei finanziellen Fragen (Empowerment)
  • Häuserübergreifender Weichensteller zwischen den Jugendlichen und den Fachlichkeiten
  • im Einzelfall ggf. auch weiteres Portfolio möglich

Die Verbindungsstelle SGB II


 

Future Girls!

Vorankündigung:
Future Girls! – der Berufsorientierungstag für Mädchen* und junge Frauen* findet am 9.7.2022 statt.

Nähere Infos gibt es hier oder auf futuregirls.de


 

Jobcenter-Beratung für junge Leute im JIZ

Das JiBB ist für Euch ab sofort auch jeden Montag von 14:00 – 16:00 Uhr
mitten in der Stadt, in der Sendlinger Straße, im Jugendinformationszentrum JiZ zu erreichen“.

Jobcenter-Beratung im JIZ

  • jeden Montag von 14 bis 16 Uhr
  • keine Anmeldung erforderlich
  • auf Wunsch anonym
  • kostenlos

Im Zusammenhang mit dem Jobcenter tauchen oft viele Fragen auf.
Im JIZ bekommen junge Leute bis 25 Jahre jeden Montag von 14 bis 16 Uhr
Infos + Tipps zu allen Fragen rund um’s Jobcenter, wie z.B.:

  • Ich kenne mich mit dem Jobcenter (noch) nicht aus?
  • Ich weiß nicht, wer meine Ansprechperson im Jobcenter ist?
  • Ich will wissen, wie das Jobcenter mir helfen kann?
  • Ich bekomme Briefe von Ämtern und weiß nicht, was ich damit machen soll?
  • Ich bin bereits beim Jobcenter gemeldet und habe finanzielle Probleme …

Hast du ähnliche Fragen? Dann komm ins JIZ!
Es beraten dich Astrid Best und Isabell Lohmeier Gonzalez
von der „Verbindungsstelle SGB II“ aus dem JiBB München.

Jugendinformationszentrum JiZ
Sendlinger Str. 7 (Eingang im Innenhof
Tel. 089 55052150
info@jiz-muenchen.de
www.jiz-muenchen.de


 

Pflege, Dein Beruf?

Interessiert Dich das Thema Pflege?

Informationen, Beratung zu Praktika, zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr, zu Ausbildung, Studium oder Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es beim Job- und Ausbildungsberater für Pflegeberufe:
Christian Wiedemann, 089 233-24460 oder pflege.raw@muenchen.de
Weitere Infos finden sich HIER!


 

Unser neuer JiBB-Comic …

… sagt Euch kurz und knapp, worum’s im JiBB geht und wie wir Euch unterstützen können.

Hier könnt Ihr ihn downloaden und gerne auch an Freund*innen weitergeben …
JiBB – Kompetent. Beratend. Begleitend. Und für alle jungen Menschen in und um München …


 

Informationen für Presse und Fachpublikum

Trotz Corona: JiBB bietet eine Telefonhotline für junge Menschen aus der Stadt und dem Landkreis München an.

Die Mitarbeiter*innen des JiBB wollen auch in diesen Tagen den Kontakt zu den jungen Menschen nicht abreißen lassen und mit ihnen Perspektiven entwickeln!

Deshalb gibt es ab dem 4. Mai 2020 unter der Nummer 089/54541779-42 ein gemeinsames telefonisches Beratungsangebot der im JiBB Beratungsverbund angeschlossenen Fachstellen. Es richtet sich an junge Menschen, Erziehungsberechtigte oder Fachdienste aus der Stadt und dem Landkreis München. Eine Telefonnummer für vielschichtige Anliegen, rund um berufliche, soziale und persönliche Fragestellungen.

Die JiBB-Hotline klärt mit Ihnen telefonisch Ihr Anliegen
und kann auf Ihren Wunsch Fachdienste im JiBB Beratungsvebund einschalten:

  • die Jugendhilfe des Stadtjugendamtes: IBZ Jugend und Jugendberatung
  • das Amt für Wohnen und Migration, mit dem IBZ Sprache und Beruf
  • die Bildungsberatung des Referates für Bildung und Sport mit b-wege
  • die Berufsberatung, incl. der akademischen Berufsberatung und der Reha-Beratung
  • die Verbindungsstelle SGB II für das Jobcenter der Stadt München
  • das Jobcenter SGB II und das Kreisjugendamt des Landkreises München

Die JiBB Hotline steht zu folgenden Zeiten zur Verfügung:
Montag bis Freitag: 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Montag und Dienstag: 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Donnerstag: 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Das Coronavirus ist nicht nur für den Körper bedrohlich, sondern stürzt viele Menschen auch in berufliche, seelische und existentielle Nöte. Zum einen, weil sie Angst um die eigene Gesundheit oder die ihrer Familie haben, sich um ihre Zukunft sorgen oder eine finanzielle Notlage droht. Auch junge Menschen spüren vermehrt die sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen und wissen oftmals nicht, wie es für sie schulisch oder beruflich weitergehen kann.

Sie haben beispielsweise eine Lehrstelle verloren oder beenden eine Schule ohne weitere Perspektiven und wissen oftmals nicht, wo sie sich Rat und konkrete Unterstützung holen können. Hinzu kommt, dass durch verordnete, Corona bedingte Kontaktbeschränkungen eine Reihe von Beratungsangeboten, die bei diesen Fragestellungen behilflich sein könnten, nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

Ansprechpartner für Fachpublikum sind die beiden JiBB Koordinatoren:
Bernhard Réer
Stadtjugendamt München
Abteilung Kinder, Jugend und Familie
Sachgebiet Jugendsozialarbeit
Prielmayerstr. 1
80335 München
bernhard.reer@muenchen.de
und
Angelika Gössl
Agentur für Arbeit
Kapuzinerstrasse 26
Telefon: 0895154-6300
80337 München
angelika.goessl@arbeitsagentur.de


 

Berufsausbildung und Wohnen in München

Ergebnisse einer Befragung der Berufsfachschülerinnen und Berufsfachschüler in München

In den meisten Fällen werden Berufe im Rahmen einer dualen Berufsausbildung erlernt. Darüber hinaus kann man einen Berufsabschluss auch an einer Berufsfachschule erwerben. Dies ist u. a. bei vielen Berufen aus dem medizinischen Bereich der Fall. In München besuchen ca. 7.500 Schülerinnen und Schüler eine Berufsfachschule. Die Studie „Berufsausbildung und Wohnen in München“ untersucht detailliert, wie diese Auszubildenden wohnen und welche Erfahrungen sie ihrer Berufsausbildung machen.

Hier die Ergebnisse (pdf, 330 KB)


 

Shell Jugendstudie 2019

Seit 1953 beauftragt Shell unabhängige Wissenschaftler und Institute mit der Erstellung von Studien, um Sichtweisen, Werte und Erwartungen von Jugendlichen in Deutschland zu dokumentieren. Die Shell Jugendstudie präsentiert somit eine Sicht auf die Jugend von heute, und gibt zugleich gesellschaftspolitische Denkanstöße.

Die 18. Shell Jugendstudie untersucht, wie die Generation der 12- bis 25-Jährigen heute in Deutschland aufwächst: Welche Rolle spielen Familie und Freunde, Schule und Beruf, Digitalisierung und Freizeit. Und ebenfalls: Wie stehen junge Menschen zu Politik, Gesellschaft und Religion?

Hier geht es zur Studie!


 

LEISTUNGSRECHTLICHE BERATUNG SGB II

Jugendberatung zu Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II

Hast Du Deinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz verloren? Musst von Zuhause ausziehen und kannst die Miete nicht bezahlen?

Dann komm zu uns!

Das JiBB bietet Dir kostenlose Beratung zu Unterstützungsleistungen der Grundsicherung. Wir helfen Dir bei allen Fragen rund ums Geld weiter.

Das Angebot umfasst:

  • Allgemeine Auskünfte zur Rechtslage SGB II
  • Unterstützung bei der Antragsstellung
  • Unterstützung bei Behördengängen
  • Beratung über grundlegende Leistungen zur Grundsicherung
  • Beratung zu vorrangigen Leistungen

 

Bertelsmannstudie zu Kinderarmut: Alleinerziehende fordern Kindergrundsicherung

Berlin, 28. Juni 2018. Die aktuelle Studie der Bertelsmannstiftung belegt, dass Kinder in Einelternfamilien mit 62 Prozent deutlich häufiger dauerhaft oder wiederkehrend in Armut leben als Kinder in Paarfamilien mit 12 Prozent. „Um kein Kind zurückzulassen, brauchen wir endlich eine Kindergrundsicherung in Höhe von 619 Euro pro Monat!“, fordert Erika Biehn, Bundesvorsitzende des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV).

Eine Erwerbstätigkeit der Mütter schützt Kinder vor Armut, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Bei Alleinerziehen um so mehr, je höher der Arbeitsumfang ist. „Gerade für Alleinerziehende sind aber die Rahmenbedingungen für eine gute Vollzeitstelle nicht da: Alleinerziehende wollen eine gute Arbeit, von der sie leben können und eine Kinderbetreuung, die zu ihren Arbeitszeiten passt. Stattdessen sitzen sie nach einer Trennung häufig in der Teilzeitfalle oder kleben in ei-nem Minijob. Für eine bessere Vereinbarkeit braucht es einen Anspruch auf ergänzende Kinderbetreuung im Haushalt der Familien sowie eine Stärkung der Arbeitszeitsouveränität von Beschäftigten“, unterstreicht Erika Biehn.

„Die aktuelle Familienpolitik kann ganz offensichtlich Kinderarmut nicht vermeiden“, bemängelt Biehn. „Alleinerziehende fallen bei den Leistungen für Familien durchs Raster. Verbesserungen werden vielfach von der rechten in die linke Tasche geschoben und kommen nicht an. Wir fordern deshalb ein Umdenken hin zum Kind, alle kindbezogenen Leistungen sollten gebündelt werden: Eine solche Kindergrundsicherung holt jedes Kind aus der Armut, unabhängig von der Familienform und dem Einkommen der Eltern. Außerdem brauchen wir eine Zeitpolitik, die auch Alleinerziehenden ausreichend Zeit mit ihren Kindern ermöglicht“, fordert Biehn.

Die Studie hat herausgearbeitet, welche Armut hat negative Folgen auf die Kinder: Mangelnde soziale und kulturelle Teilhabe koppelt Kinder von der Gesellschaft ab und mindert ihr Wohlbefinden und ihre Lebenszufriedenheit. Kinder in Armut sind seltener in Vereinen aktiv, Freundschaften zu pflegen ist für sie schwerer.


 

Bewerbungspoint

Keinen Plan, wie es nach der Schule weitergehen soll? Du willst dich bewerben, hast aber keine Ahnung wie du das am besten machst? Du brauchst einfach nur Ruhe, einen Computer und ein bisschen Unterstützung in Sachen Bewerbungsmappe?

Dann komm ins JiBB – ein Angebot für junge Menschen unter 25 Jahren!

An unserem Bewerbungspoint zeigen wir dir, wie du dich optimal bewirbst oder prüfen gemeinsam mit dir deine Unterlagen. Wenn du willst, steht dir das JiBB auch beim kompletten Bewerbungsprozess zur Seite. Du kannst jederzeit, ohne Anmeldung, vorbeikommen und an einem unserer PCs den Stellenmarkt checken, deine Bewerbung schreiben, ausdrucken oder sie auf‘s Handy speichern. Unsere Experten unterstützen dich in allen Fragen rund um deine Zukunft!

Das JiBB ist offen für dich Montag bis Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr,
Montag und Dienstag von 13:00 bis 16:00 Uhr,
Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr.
Du brauchst keinen Termin zu machen – komm einfach vorbei!


 

Erkenne was in dir steckt

Die Planungen zur Veranstaltung
“Erkenne was in dir steckt”
sind abgeschlossen.
Die Werbung läuft,
Plakate und Karten
sind unter die Leute gebracht.